Tertiär
Die 792,6 m ü. NN hohe, phonolithische Lausche (Luž) ist östlich der Elbe der höchste Berg in Deutschland und somit auch der höchste Berg der Oberlausitz. Am Mittel- und Oberhang der Lausche hat sich auf einer Fläche von 11,7 ha montaner Buchenmischwald erhalten, der für eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten Raum bietet. Der graugrüne Phonolith verwittert plattig und bildet an den Hängen der Lausche zuweilen Blockhalden. Am Hickelstein (690 m ü. NN), der sich am N-Hang der Lausche erhebt, ist der Phonolith in Form einer Steilwand gut aufgeschlossen. Auf dem Gipfelplateau angekommen, kann man die Aussicht genießen: Man sieht den Jeschken (Ještěd), die Vulkanklippen des Böhmischen Mittelgebirges, im E die Schneekoppe (Sněžka, 1614 m ü. NN), das Isergebirge, im N granitoide (Valtenberg, Keulenberg) und vulkanische Höhen (Kottmar, Löbauer Berg, Rotstein, Landeskrone) und schließlich die Sächsisch-Bömische Schweiz.
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